Dienstag, 25. Oktober 2011

...rund um die Hainleite








Letzten Sonntag rief unser aller Präsident zum großen Jahresabschlusstreffen der Auebiker auf den Possen. Bei morgens noch ziemlich eisigen Temperaturen machten sich auch 3 Mann aus Sangerhausen auf den Weg. Die ersten 20 km nach Berga legten wir mit dem Zug zurück. In Berga erwarteten uns 2 weitere Biker. Einer davon war ein ganz Harter, denn er war schon mit dem Rad von Lengefeld bei Sgh. hierher gefahren. Am Stausee entlang ging es noch im Nebel, aber den Hüfler hoch strahlte die Sonne, so wie es sich für eine zünftige Auebiker-Tour gehört. Da wir nicht wussten, wie die Feldwege im Oktober beschaffen sind, blieben wir diesmal auf der Landstraße. Über Steinthaleben, Bendeleben, Rottleben und Göllingen ging es nach Hachelbich. In Steinthaleben wurden wir von einer lustigen Kirmesgesellschaft begrüßt. Außer diesen Beiden waren auch schon viele echte Feierlustige unterwegs.
Eine Schafherde versperrte uns auch mal den Weg. Vielleicht trug sie Schuld an unserem Zuspätkommen.
Aber es war wohl eher unsere kleine Hainleite-Rundfahrt. Nachdem wir die im Bau befindliche Hachelbicher Ortsumfahrung (oder was das auch immer werden soll) verlassen hatten, folgten wir einem Schild zum Marienbrunnen. Es ging immer schön bergauf. Nur leider immer nach Süden statt nach Westen. Am Marienbrunnen verpassten wir auch, nach Westen abzudriften. Man hätte vielleicht einen Kompass mitnehmen sollen. Obwohl, echte Abenteurer können auch anhand der Sonne die Himmelsrichtung bestimmen.
Jedenfalls wollten wir am Marienbrunnen den einheimischen Auebiker Mecki anrufen und hatten sogar ein Netz, was im Urwald auch nicht so selbstverständlich ist. Doch da rief ein schon vorgefahrener Kumpan, wir sollten kommen, es wäre schon richtig. Wir dachten, er hätte ein Hinweisschild gesehen, aber so war es leider nicht. So ging es weiter bergan nach Süden, und als sich der Wald lichtete, entdeckten wir Häuser. Ich fuhr in den Ort, um auszukundschaften, wo wir gelandet waren. Ein Ortsschild gab es nicht und Menschen waren Sonntag Mittag auch kaum unterwegs. Als ich dann doch einen traf, klärte er mich auf: Holzengel. Hatte ich noch nie gehört. Er wollte uns wieder runter zum Marienbrunnen schicken, aber da hätten wir alle Höhenmeter noch mal erklimmen müssen. Langsam bekamen wir auch Hunger. Schließlich war ein opulentes Mittagessen angekündigt. So schlugen wir uns auf eigene Faust durch und erreichten nach einer Stülpner-Hütte auch endlich ein Schild, wo der Possen in 5 km Entfernung angekündigt war. Nun hielt mich nichts mehr. Da ich wieder mit dem „Fahrrad des Grauens“ unterwegs war, gab ich Gas und erreichte als Erster von uns Fünfen den Possen. Dort wies mir Mecki gleich den Weg, wo wir unsere Räder abzustellen haben. Nachdem meine Mitstreiter auch eingetroffen waren, ging es hinein in die Gaststätte und wir wurden herzlich begrüßt.

Den Rest kennt ihr ja. Das Essen schmeckte super! Die Auebiker waren alle super drauf. Und auch der Wettergott ließ uns nicht im Stich. Es war im Nachhinein ein toller Sonntag.

Auebiker – weiter so!!!

1 Kommentar:

  1. ich renoviere gerade daheim, Danke Lutz für diesen genialen Bericht :-)

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