Mittwoch, 11. Mai 2011

Amstel Gold Race 2011

Am 15. 04. 2011 machte ich mich mit meinem Vater auf den Weg nach Valkenburg. So gegen 15.00 Uhr kamen wir in Valkenburg an. Dort wimmelte es nur so von Rennrad-Fahrern. Im Startbereich habe ich meine Startunterlagen abgeholt. Dies ging sehr zügig und die vielen Helfer waren sehr freundlich. Dann sind wir nach Sint Geertruid gefahren, wo wir uns ein Zimmer für zwei Nächte reserviert hatten. Wir haben uns dann nochmal auf den Weg nach Maastricht gemacht. Noch was einkaufen, etwas essen und dann wieder ab ins Hotel. Alles vorbereitet und dann schlafen gehen, schließlich würde es morgen ein langer Tag werden. Am nächsten Morgen klingelte der Wecker um 06.00 Uhr.

Anziehen, Frühstück und dann Richtung Valkenburg. Wir sind aber nicht weit gekommen. Die ganze Stadt war zu. Überall nur Radler und Autos. An dieser Veranstaltung nahmen ca. 12.000 Teilnehmer teil. Also kann man sich ungefähr vorstellen, was an diesem Morgen in Valkenburg los war. Wir haben dann in einer Ortschaft geparkt und sind dann die 5 Kilometer zum Start gerollt. Dann verabschiedete sich mein Vater mit den Worten: " Viel Spaß und bis heute Abend" (Mein Vater hatte kein Startplatz bekommen). Man muss dazu sagen, dass es kein richtiges Rennen ist, sondern eine Art RTF.

Die Strecke ist nicht komplett abgesperrt, man fährt auf vielen Radwegen. Aber an den wichtigen Punkten wurde die Straße dann immer durch die vielen Helfern gesperrt, sodass die Radler nicht anhalten mussten. Man konnte in einem Zeitfenster von 06.30 - 09.00 Uhr starten.

Um kurz nach 07.30 Uhr ging es dann los. Man fährt eine Schleife von ca. 100 Kilometern, kommt dann wieder nach Valkenburg und dann geht es auf eine andere Runde mit 150 Kilometern. Ich bin immer wieder in verschiedenen Gruppen mitgefahren. Nach ca. 200 Kilometern war es dann doch passiert, ich habe mich verfahren. Ich habe einen Abzweig verpasst. Vor mir fuhr ein Radler, an welchem man leider keine Startnummer sehen konnte. Also fuhr ich ihm hinterher. Es kamen mir nur noch ganz viele Fahrer entgegen, da war ich etwas skeptisch ob ich richtig gefahren bin. Nach ein paar Minuten schaute ich mich öfter mal um, um sehen ob noch andere kamen. Und es kamen tatsächlich noch welche. Als ich ganz oben auf dem Drielandenpunkt war, sah ich, dass der Fahrer vor mir keine Startnummer hatte. Es war einer der vielen Fahrer, die auch an diesem Tag mit dem Rad unterwegs waren. Also kurz überlegt was ich jetzt mache.

Zur Verwunderung der anderen Fahrer, fuhr ich den Drielandenpunkt wieder auf der Originalstrecke hinunter. Am Fuße angekommen, drehte ich rum und fuhr die 3,7 Km lange Steigung wieder hinauf. Dann ging es wieder die Abfahrt hinunter, welche ich vorher falsch herum gefahren bin. Und dann entdeckte ich die Stelle, an welcher ich den Abzweig zum Drielandenpunkt verpasst habe. Wieder kurz überlegt, ein paar Meter zurück gefahren und dann bin ich die Strecke zum Drielandenpunkt nochmal gefahren. Ich dachte mir so, wenn ich schon mal da bin, dann fahre ich die Strecke auch richtig. Dann ging es weiter Richtung Ziel. Nach ca. 238 Kilometern kam dann der berühmt berüchtigte Keutenberg, mit einer Maximalsteigung von 22%.


Dieser war auch geschafft und jetzt kommt noch der Cauberg, an welchem das Ziel ist. Nach über 250 Kilometern und einer Fahrzeit um die 9.30 Stunden war ich dann endlich im Ziel. Jetzt noch in den Zielbereich, wo sich tausende von Menschen tummelten. Dort bekam man seine Medaille. Medaille abgeholt und dann noch ins Hotel gerollt.



Pünktlich zur Sportschau war ich wieder im Hotel, wo mein Vater schon auf mich wartete. Am nächsten Morgen hieß es erstmal ausschlafen, dann gemütlich Frühstücken und anschließend das Profirennen anschauen. Von unserer Gastwirtin erfuhren wir, dass die Profis zweimal direkt an unserem Hotel vorbei fuhren. Um kurz nach 12.00 Uhr kamen die Profis dann.

Nach der ersten Durchfahrt machten wir uns dann wieder auf den Heimweg.




Diese Veranstaltung kann ich nur jedem empfehlen. Super Strecke, eine tolle Organisation und eine unglaubliche Atmosphäre. Zum Abschluss gibt es natürlich noch ein paar Bilder.

Christian





Kommentare:

  1. Endlich mal echter Sport in unserem Blog !!! 250km, geil Christian und toller Bericht !!!

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  2. Helm ab, Christian. 250 km und 9:30 Stunden - Super!

    Aber jedem empfehlen?! Manch einer wäre schon nach einem Drittel tot. :o)

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