Mittwoch, 25. Mai 2011

Friedensfahrt 2.Etappe - mit dem Schnitzel in der Hose zur Elbe

... oder wie man sofort zum Vegetarier werden kann.

nach einer Nacht im 6 Bettzimmer, mit 6 chronisch kranken Schnarchern, weckte mich bereits um 06.30Uhr die Morgensonne die ich von meinem Bett aus aufgehen sehen konnte.
Dietrich hatte am Vorabend angekündigt, dass um 08 Uhr das gemeinsame Frühstück stattfindet. Wer Dietrich kennt weiss, dass er niemals eine Verspätung akzeptieren würde. Also stand ich um 7Uhr schon unter der Dusche und lauschte den Gesprächen meiner schlaftrunkenden Zimmergenossen.
Ihr Thema hieß ,,was tun, wenn man sich wund fährt".
Alle hatten einen Super Beitrag zu diesem Thema und den besten Vorschlag hatte unser musikalischer Reiseradler.
Er berichtete von einem Weltenbummler der sich wegen dem Wund fahren immer ein Schnitzel in die Hose legte. Ich stellte es mir bildlich vor und als dann Achim noch sagte das man abends nach der Tour das Schnitzel auch noch auf den Grill legen könnte, wurde mir kurz übel. Ich hatte mich ehrlich gesagt schon immer darüber gewundert, warum die Radhosen meiner Zimmergenossen so dick gepolstert waren, nun wusste ich es.

Punkt 08Uhr Frühstück, dann Gruppenfoto und um 09:30Uhr wurden wir mit der Hymne der Friedensfahrt von Horst Schäfer feierlich verabschiedet.


Es war ein kühler Sonntagmorgen und der starke Westwind tat sein übriges. Mit meiner Tochter lernte ich Kopfrechnen für die bevorstehende Klassenarbeit, welche am Montag geschrieben werden sollte und lenkte sie somit von den Strapazen ab.

In Schönebeck besichtigten wir eine Saline und wenige Minuten später fuhren wir an der Elbe entlang in Richtung Magdeburg. Noch kurz eine Sturzeinlage von Auebiker Kalle und nach 20 km besichtigten wir das Steinzeithaus welches Achim und Volker damals erbaut hatten.
Unsere erste längere Pause legten wir später an einer bewirtschafteten Kirche ein.

Da die Kräfte bei meiner Kleinen mehr und mehr schwanden, entschlossen wir uns die Stadtrundfahrt in Magdeburg auszulassen. Volker, Achim und Gerhard begleiteten uns ebenfalls und so sprinteten wir kurzentschlossen zum Bahnhof nach Magdeburg und konnten die Heimreise einen Zug früher antreten.


Der Rest der Auebiker-ADFC Meute verbrachte einen schönen Nachmittag in Magdeburg und konnten die herrlichen Aussichten genießen.


Einen herzlichen Dank für dieses lustige und kameradschaftliche Wochenende an alle Teilnehmer, an den Haupttourenleiter Dietrich, an Auebiker Lutz für die Fotos sowie die Gummibärchen und an die gute Seele des ADFC unseren Volker, der mittlerweile auch ein waschechter Auebiker ist und sich immer um die schwächsten Teilnehmer am Ende des Feldes kümmerte !

Euer ALF

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