Donnerstag, 28. Mai 2015

Glückshormone nach 21,1 km

Am 3. Mai gab es in Bamberg den 7. Weltkulturerbelauf. Dieses Ereignis findet aller 2 Jahre statt. Es gibt 7 Läufe zwischen 800 m (Bambinis) und Halbmarathon. Als am 1.10. letzten Jahres die Anmeldung startete, wollte ich mich für die 10 km anmelden. Am Abend des 1.10. waren allerdings schon alle 3000 Startplätze über diese Distanz weg. So entschloss ich mich doch wiederum, wie zuvor schon dreimal, den großen Kanten anzugehen. Ich kam zu dem in unserer Region relativ unbekannten Lauf, da unser Sohn in Bamberg wohnt.
Insgesamt starteten bei den 7 Distanzen ca. 10.000 Läufer. Ein Verrückter startete bei allen Läufen (insgesamt knapp 50 km). Dies war möglich, da die Läufe alle zeitversetzt stattfanden.
Mittags ging es mit den Bambinis los.

Das ist der Start zu einem Schülerlauf.
Am Start ging es durch ein Nadelöhr, so dass sich das Feld gleich in die Länge zog. Da man einen Chip am Schuh trägt und der Computer die Nettozeit ermittelt, ist dies ja auch in Ordnung.

Verkleidungen als Blaumann oder mit Hörnern war alles dabei.

Die Zuschauer waren trotz des in diesem Jahr erstmals herrschenden Regenwetters begeistert dabei und klatschten die Läufer, welche das mitmachten, ab.
Das Führungsmotorrad startete dann den großen Lauf. Am Ende fuhren 2 Besen-Fahrräder.

Die unterschiedlichsten Anfeuerungssprüche las man an der Seite.
In den Biergärten war es für manche trotz Regens wohl auch noch gemütlich.
Einer wollte den Läufern sein Bier reichen.
Aber nach 17 km gab es auch für die Läufer einen Schluck Bier.
Das Beweisfoto, dass ich euch nicht anlüge.
Als es dann einen halben Kilometer vor dem Ziel durch dieses wunderschöne Bamberger Rathaus ging, die Anstiege alle hinter einem und die Zuschauermassen immer mehr, kamen wohl bei allen Läufern (zumindest bei mir war es so) Glücksgefühle auf, wie man sie bei anderen Läufen selten erlebt.
Mit meiner Zeit (knapp unter 2 Stunden) war ich auch wieder sehr zufrieden. In zwei Jahren auf ein Neues!








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