Dienstag, 29. April 2014

Mühlentour

Die 2. Tour des ADFC MSH in diesem Jahr war eine von Ellen Thoß bestens organisierte Mühlentour. Es ging von Sgh. zuerst zur Oberröblinger Wassermühle, wo Ellen selbst etwas dazu vortrug. Auch zu der neuen Biogas-Anlage bei Niederröblingen wusste sie etwas zu berichten.
An der Allstedter Stadtmühle hatte sie eine kompetente Mitarbeiterin der Mühle gebeten, uns etwas zu dieser zu erzählen. Für uns war es erstaunlich, dass das Mühlrad sich nicht drehte. Es liegt trocken und verwittert, obwohl die Rohne 20 m daran vorbei fließt. Obwohl die Eigentümer der Mühle Geld bezahlt hatten, um das Rohne-Wasser nutzen zu dürfen, durfte das Wasser nicht durch den Mühlgraben geleitet werden. Unverständlich!
Weiter ging es über Wolferstedt und Winkel nach Gatterstädt. Zwischen Gatterstädt und Lodersleben befindet sich eine Windmühle. Diese ist seit 1894 im Familienbesitz der Fam. Trautmann.
Die Müller Trautmann sen. und jun. berichteten uns auch so einiges über ihr Schmuckstück. In diesem Jahr sollen an die schon vorhanden Eisenträger auch wieder richtige Holzbalken als Mühlrad angeschraubt werden. Funktionsfähig ist die Mühle dann aber auch nicht. Dazu wäre eine Investition von über 30.000 € nötig, und mit Zulagen vom Denkmalschutz u.ä. sieht es leider auch nicht toll aus.
Hier entstand auch unser traditionelles Gruppenbild.
Da die Ehefrau des Müllers das Eiscafe in Gatterstädt betreibt, wurde dieses natürlich für uns auch vor der eigentlichen Öffnungszeit schon geöffnet.
Wieviel Süßes kann es noch sein? Wann muss ich Insulin spritzen?
Auch Genießer und Sonnenanbeter gab es hier.
Zurück ging es dann auf einer ziemlich holprigen und hügeligen Etappe, welche wir unserer Ellen gar nicht zugetraut hatten, über Osterhausen, Neuglück, Bornstedt, Klosterrode, Blankenheim zur Obermühle bei Emseloh. Das war unsere letzte Mühle. Dort gönnten sich einige von uns noch einen Kaffee.
Kurz vor Beginn eines größeren Gewittergusses kamen wir glücklich wieder heim an. Petrus hatte wieder mal ein Einsehen mit uns.
Vielen Dank auch noch mal an Ellen für die schöne Tour. Einige Strecken waren für uns Neuland. Man muss also nicht nachSpanien oder Thailand fliegen, um Neues zu entdecken.

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