Mittwoch, 6. März 2013

2.Etappe Pilgern, Fluchen, artig sein



2.Tag
Am zweiten Tag sattelten wir bereits vor 9 Uhr unsere Rösser und nahmen die Südroute des Lutherwegs über Halle bis zum Muldestausee in Angriff.
Es war die Schlüsseletappe unserer Tour wenn wir den Termin für unsere Ankunft daheim am Mittwoch halten wollten. Aber bereits hinter dem ,,Süßen See" erwartete uns das Chaos.
Leider hatten wir an diesem Tag Temperaturen über 0 Grad und das bedeutete Schlamm bis Halle, Schlamm auch hinter Halle und Schlamm den ganzen Tag und dieser Scheiß Schlamm verlangten uns alles ab.
Zum Mittag kamen wir im Ort Petersberg an, wo wir nach dem Mittagessen in so einer urigen Kneipe das 150 hm höher gelegene Kloster der Christusbruderschaft besuchten, um einen weiteren Pilgerstempel zu ergattern.
Nach einem Läuten an der Pforte empfing uns eine Nonne und auf Nachfrage nach dem Stempel wurden wir sofort mit Keksen versorgt. Ich weiss nicht ob es Mitleid gewesen ist, aber die Nonne fragte bestimmt drei mal ob das wirklich war ist, dass zu dieser Jahreszeit jemand pilgert.
Sie hätte trotz Fastenzeit sogar etwas für uns gekocht.
Das war mit Abstand die freudigste Begegnung dieser Tage!


Der Rest ist schnell erzählt, wir fuhren, fuhren und fuhren bis zum Muldestausee, verirrten uns Dank schlechter Beschilderung bis in die Nacht hinein im Wald und erreichte unsere Pension in Schlaitz völlig unterzuckert und nur mit Hilfe des GPS Gerätes.
Ja und ,,Gott sei Dank" hatte das Landgasthaus in Schlaitz nach 120 schlammigen Kilometern noch geöffnet!

weitere Bilder auf www.eingangblick.org

1 Kommentar:

  1. Dann war das doch eine "Schlammschlacht" also genau das richtige für euch. :-)

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