Sonntag, 29. April 2012

ADFC-Tour ins Karstgebiet


Am 22.04. unternahm der ADFC MSH seine 2. diesjährige Ausfahrt. Sie führte uns in das Karstgebiet. Das Höhenniveau war für uns schon ziemlich anspruchsvoll.
Von Sangerhausen aus ging es das Eschental hoch.Unterwegs wollte Volker auf Achim warten, welcher nachkommen wollte. Achim nahm aber einen anderen Weg und war schon eher oben. Gut dass es Handys gibt. Nach kurzem Anruf war Volker auch schnell wieder da.
Nun ging es über Lengefeld, am Kunstteich vorbei immer bergauf. Die ersten mussten schon vom bärenstarken Auebiker geschoben werden. Dann fuhren wir wieder bergab nach Morungen. An der Dinsterbachschwinde, zwischen blühenden Bäumen, machten wir Mittagsrast.
In Questenberg am Roland wurde sich auch noch mal umgeschaut. Am Agnesdorfer Berg zog sich das Feld in die Länge. Oben wurde natürlich wieder gewartet.
Der Bauerngraben präsentierte sich diesmal leer. Nur der Bach schlängelte ich hindurch. Dieser wurde von unseren Naturburschen mit dem Bike überquert.

Der Rückweg ging über die Queste. Die letzten Meter dort hinauf hatten es auch in sich. Nur Achim hatte noch immer nicht genug. An der Queste tat er so, als ob er geschafft wäre.
Jungen Frauen wuchsen hier Balken aus dem Helm (s. Foto).
Unten in Questenberg hatte unser Organisationskomitee Kaffee und Kuchen bestellt. Wir waren gespannt, in welcher Lokalität es diese Leckereien geben sollte. Wir wurden zum Hauptplatz von Questenberg geführt. Dort trafen wir eine Wandergruppe aus Eisleben. Zu dieser gehörte auch ein ADFC-Mitglied. Er meinte, er wäre trockener Radfahrer (wie trockener Alkoholiker). An Versammlungen teilnehmen wäre etwas für ihn, aber solche Touren nicht. Wie die alle angezogen sind. Er wäre Kind der 50er Jahre. Na ja, jeder ist eben auf seine Art glücklich. Nachdem die Wanderer weg waren, fuhr ein Auto vor. Ines Gebser, die Frau unseres mitfahrenden Harald (nicht zu verwechseln mit dem Bennunger Fahrradhändler) hatte am Tag zuvor einen Rentnergeburtstag nicht so richtig verkraftet und konnte nicht mitradeln. So hatte sie die großartige Idee, für uns alle ein Picknick mit Kaffee und Kuchen zu organisieren. Das kam sehr gut an. Dafür möchten wir Gebsers noch mal herzlich danken.
Auf dem Heimweg trennten wir uns. Ein Teil der Gruppe fuhr nach Bennungen hinunter und an der B80 zurück. Die anderen fuhren durchs Leinetal. Da uns der Ehrgeiz noch mal packte, ging es von Meuserlengefeld auch noch mal auf den Butterberg.
Meine Frau fuhr wieder mit dem E-Bike. Schon in Questenberg sagte ich zu ihr, es käme kein weiterer Berg. Dann kamen aber doch noch einige. In Sangerhausen war die Batterie so leer wie lange nicht.

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