Mittwoch, 6. Juli 2011

Warm up zur Familienradtour

Es war mal wieder der letzte Donnerstag im Monat, diesmal der Juni! Man traf sich erwartungsfroh in 20er Mannschaftsstärke am bekannten Treffpunkt, vor der ortseigenen barrierefreien Bushaltestelle mit Rufbusoption!
Bald sollte sich herraustellen, daß das Gros des Teilnehmerfeldes es vorzog, eine traditionelle Kneipenradlertour zu unternehmen und so zog das 17 köpfige Hauptfeld, vom Bierdurst und der Aussicht auf Frauenfußball, getrieben, hinaus über den Linsenberg nach Leimbach, zur Konsumfrau Fritze, welche schon mit kurzgebratenem und frischgezapften den Kneipenradlern seine Aufwartung machte, um auch in diesem Jahr bei der hiesigen Kirmes seinen 10. Mercedesbus sicher verdienen zu dürfen. Über die Abreise und anschließende Heimfahrt kann ich leider keine Auskünfte geben, weil die Aussagen der Teilnehmer sich sehr widersprüchlich verhielten, was dann aber eigentlich schon wieder alles sagt!

Jetzt standen wir nun zu zweit an der besagten Busrampe und warteten (wieder einmal) auf unseren selbsternannten Präsidenten, welche dann auch nach 10minütiger Verspätung (wieder einmal) eintraf. Man wollte sich mit selbstmitgebrachtem Bier während der Fahrt selbst versorgen und als Alf endlich seinen "etrex venture hc" zum Aufzeichnen eingenordet (damit wir endlich mal genau wissen, wie lang die Runde ist) hatte ging es auch für uns endlich los!

Es dauerte nicht lange, dann gab es auch bei uns den ersten Stopp verbunden mit 2 Becks und einem Lübzer!

Nachdem wir Solquelle, Taternlinde, Schautafeln und fadenscheinige Kräuterlikörflaschen hinlänglich ausgewertet hatten, konnten wir, nachdem Alf auf seinem "etrex venture hc" einen Markierungspunkt markiert hatte, vorbei an Nymphenburg, Sumpflandschaft und Zeltplatz unsere Fahrt Richtung Staumauer fortsetzen!


Unglaublich stimmungsvoll ging es dann über die Staumauer! Abgelenkt vom Sonnenuntergang, währen wir fast über ein herumlaufendes Sofa gefahren, welches zur fortgeschritten Stunde, getrieben von seinen Besitzern, die Staumauer vollscheißen sollte!
Nichtsahnend viel uns dann auch noch der Achim nebs Frau vor die Starrgabel, man ging flanieren und wollte ungestört in den Sonnenuntergang schreiten!
So ließen wir uns auf den nichtvorhandenen Bänken nieder und genoßen die Aussicht, im Nordwesten der Sonnenuntergang und im Südosten der alte Barbarossa!
Wir zündeten die letzten Flaschen Bier, was sich ohne mitgeführtem Öffner als schwierig erwies. Man mag es hilflosigkeit oder aber auch genialität nennen wollen, denn unser Landwirtschaftsmeister zeigte einmal mehr sein improvisationstalent, in dem er seine Klickpedale zum Kronkorkenlöser umfunktionerte!
Der alte Shimano wäre vor stolz schier geplatzt und hätte das sicher gleich noch mit zum Patent angemeldet!
Das Bier war nun geschafft, da erfuhren wir, daß in Roßla der Bahnhof weggeschoben wurde, um Platz für den Friedhof zu machen! Wir waren schokiert!
Einen Friedhof mit Bahnanschluß, wo gibts denn sowas?

Mit Bauchschmerzen vom Lachen verabschiedeten wir uns von Achim nebs Frau und traten, unter Aufbringung der letzten Energiereseven, die Heimreise an!

Ein schöner Abend, mit viel Spaß und tollen Situationen!

Achso: Was aus der "etrex venture hc" Aufzeichnung geworden ist? Das werden wir dann am 17.07. sehen, wenn das irritierte Teilnehmerfeld in Sondershausen einrollt! ;-)

Kommentare:

  1. Wieso hat der Präsi ein Glas und die anderen Beiden nicht?
    Wo sind die Auebiker-Kniestrümpfe?
    Was hat Che Quevara mit den Auebikern zu tun?

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  2. Torsten, Dir muss man wieder alles erklären:
    Ein Glas und drei Bier sind besser als drei Gläser und ein Bier, der Chef hat Sommer befohlen, und Auebiker = kopflos durch den (Ur-)Wald ...

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  3. Ich könnte mich ja beeimern, der Bericht und seine Kommentare sind einmalig :-)

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