Montag, 25. Juli 2011

Der Obere Berggraben

zwischen Ilmenau und Stützerbach stand schon eine Weile bei mir auf der To-Do-Liste, allerdings als Wanderung. Der Wanderweg „Oberer Berggraben“ wurde am 06. Mai 1995 eingeweiht und hat insgesamt eine gute bis sehr gute Ausschilderung. Eigentlich sollte ich mich nicht verfahren.
Am Samstag war es dann soweit. Die Wettervorhersage war gut und so packte ich mein Radl in den Kofferraum und auf ging´s nach Ilmenau.
Der Weg vom Parkplatz an der Festhalle zum Amtshaus war kurz und so konnte ich den Wanderweg „Oberer Berggraben“ beginnen.

Ein paar verschlafene Gassen weiter war ich am Ortsrand von Ilmenau und die ersten Informationstafeln säumten meinen Weg. Dies sollte die ganze Strecke so bleiben.

Nach einem nahezu waagerecht angelegten Waldweg zweigt der Wanderweg plötzlich rechts ab und verläuft als Pfad in Serpentinen zur Ravene` Hütte. Von dort aus verläuft der Wanderweg am linken Hang des Ilmtales in großen Bögen durch Seitentäler in einer Höhe von 600 m ü. NN. Also wenig anstrengend.


Man bekommt wunderbare Ausblicke in Richtung Stützerbach


und Ilmenau.


Dieser Weg ist durch ein Verkehrszeichen 240 StVO als gemeinsamer Fuß- und Radweg beschildert.
D. h., hier dürfen keine Autos entlang fahren. ;-)


Es wechseln sich Trails


und Wiesenwege ab.




An einigen Stellen ist das Grabenprofil, das zur Wasserführung diente, sehr gut zu erkennen.


Manchmal fühlt man sich wie im Märchenwald. Das hier sind sicherlich verwunschene Zwerge.


Hier am Freibach wurde das Wasser aufgestaut und dann über den Berggraben nach Roda zur Weiterverarbeitung geleitet. Es ist sozusagen der Beginn des Berggrabens.

Der Wanderweg geht aber noch weiter. Über den Rosenkopf führt der nach Stützerbach und dort zum Goethe- und Glasmuseum. Ich habe aber ab der Hauptstraße in Stützerbach keine weiteren Wegweiser gefunden. O.k., es gibt auch in Stützerbach Wegweiser und so habe ich das Museum doch gefunden.

Übrigens, das obligatorische Verfahren gab´s auch bei diesem einfach Weg. Irgendwo bei der Hälfte bin ich einen einladenden Schotterweg entlang gefahren, der immer höher hinaus ging. Als ich kurz vor dem Mönchshof war, wusste ich, dass ich falsch war. Was soll´s.

Falls jemand Lust hat, diesen Wanderweg ebenfalls abzuradeln oder seiner wahren Bestimmung, dem Wandern nachkommen möchte, hier ist der Track:
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=byxllzyzxtmoykbd&referrer=trackList

Kommentare:

  1. super cooler bericht !!!

    ... gib mir bitte mal nen tip wegen einem gps-gerät ... will mir auch so ein teil zulegen, wenn "meine regierung" zustimmt
    ... und habe auch gesehen, das du sehr "fleissig" warst, bei strecken erstellen

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  2. Danke!

    Schreib mir mal bitte eine Email, dann kann ich dir außerhalb des Bloges was dazu sagen. ;)
    _torsten_@arcor.de

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