Mittwoch, 6. Oktober 2010

Harzquerung 2010

In diesem Jahr fand die traditionelle Harzquerung schon einen Tag vorfristig statt, nämlich am Samstag, dem 2.Oktober.
Die Organisation durch Andreas und Dieter war wie immer perfekt, und das Wetter passte auch: Es gab kein anderes.

Nach ungewohnt kurzer Ansprache auf dem Parkplatz am Bahnhof Nordhausen fuhren wir über Niedersachswerfen - Appenrode -Werna asphaltgebunden nach Sülzhayn.
Dort gab es die traditionelle Pause, nur kürzer, und es ging in den Wald rein und gleich die alte Benneckensteiner Strasse ordentlich hoch.
Hier locken die schönen Einloch-Keinloch-Platten des alten Grenzweges, der uns nun bis oberhalb Schierke begleitete.

Obwohl sich Nieselregen und Nebel abwechselten, und es gefühlt ständig nur bergauf ging, hatten wir unseren Spass. Außerdem gab es noch lehrreiche Ausführungen zum "Grenzregime" durch Andreas und Dieter. Wer den Scharfrichter "Wurmberganstieg auf Grenzplatten" im Nebel geschafft hatte, konnte sich in die rasante Abfahrt zum Kiosk nach Schierke stürzen.

Doch der Laden blieb dicht und unsere Wünsche nach Kaffee und Bockwurst unerfüllt.
Also dann eben das Brötchen und die Banane raus, bevor die Brockenstrasse ruft.

Oben am Brockenbett teilte sich die Gruppe wie immer in die Gipfelstürmer und die Ilsetalabfahrer.
Eine kleine Gruppe setzte sich Richtung Brockenkuppe ab. Oben angekommen empfing uns dichter Nebel, an einer Hand abzählbare Temperaturen, sowie heftiger Wind.

Wir machten also, daß wir den Plattenweg nach Norden, genannt Hirtenstieg, runter kamen und fuhren weiter ins Ilsetal. Kurz vor Ilsenburg hatten wir noch Glück, als wir vor einer Linkskurve der Wanderer wegen aus Highspeed auf Schrittgeschwindigkeit abbremsten. Uns kam bergauf ein Langholztransporter entgegen, dem wir gerade noch ausweichen konnten.
Aber nach 70km und 1500hm hatte die Queurung schließlich in der Gaststätte in Ilsenburg ein glückliches Ende.
Noch schnell ein Weißbier und ein Schnitzel und dann mussten wir auch schon zum Zug.
Vielen Dank hier noch an Jens und Mandy, die Christian und mich noch im Zug bis Sangerhausen begleiteten. Christian stieg in Nordhausen aus (immer noch in kurz!) und ich in Leinefelde.
Da wars dann schon um Neun.
Der Harzquerungs-Tag war mal wieder ein Erlebnis, für das wir uns besonders bei Andreas und Dieter bedanken können!

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