Donnerstag, 7. Oktober 2010

Auch in der Heimat gibt es sehr schöne (MTB-)Reviere.

Das sehen Andreas und ich auch so und verabredeten uns für Dienstag um mal in der östlichen Hainleite ein paar Wege zu erkunden. Treffpunkt war der Parkplatz an den Bebraer Teichen in Sondershausen. Mir war´s beim Anblick der Berge mit den steilen Anstiegen etwas mulmig. Aber eine Alternative gab´s nun nicht mehr. Also ging´s um 08:30 Uhr los hinauf in Richtung Possen.

Es war kalt und der Morgennebel lag über den Feldern und Auen. Die Sonne hatte noch keine wärmende Kraft, aber sie drängte durch die Wolken.

Am Possen vorbei ging unser Weg über breite Forstwege und KAP-Straßen. Ein ständiges Auf und Ab begleitete uns bis wir zum Wipperdurchbruch bei Seega kamen. Die Wipper konnten wir zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht sehen.

Kurz vor der Abfahrt nach Seega in einem Hohlweg „entdeckten“ wir noch die Ar(e)nsburg, eine Ruine mit einem wunderschönen Ausblick auf die Wipper und die Trockenwiesen bei Günserode. So sollte es jedenfalls sein wenn die Sonne scheint. Wir hatten aber Nebel.

Im Tal der Wipper angekommen lag der Nebel über den Wiesen und Weiden.

Auf der anderen Seite der Wipper führte uns der Weg hinauf nach Düppel. Dort stießen wir auf Hinweisschilder zu einem Truppenübungsplatz. Wir haben dann entschieden diesen nicht zu befahren und fuhren parellel zum Waldrand in Richtung Sachsenburg. Von weitem sahen wir einen sehr schönen „Indian Summer“. Die Ahornbäume zeigten uns in der nun starken Herbstsonne ihr Pracht.

An der oberen Sachsenburg bot sich ein Erkundungsgang durch altes Gemäuer an. Wir konnten uns aber nicht entschließen eine neue Behausung zu beziehen und zogen weiter.

Dabei war Andreas sehr schnell unterwegs. Meine Kamera konnte nur noch vermuten …

Ich hab´s etwas langsamer angehen lassen.

An der unteren Sachsenburg machten wir Pause, stärkten und mit Banane und Riegel und überlegten, ob wir vllt noch nach Heldrungen auf eine Thüringer Bratwurst rollen sollten. Zum Glück haben wir uns anders entschieden.

Der Rückweg führte uns ein Stück direkt an der Wipper entlang bis nach Günserode.

Danach ging´s wieder bergauf. Am Possen gab´s für uns beide einen kleinen Imbiss und ´nen Kaffee. Nach dieser Stärkung fuhren wir teilweise über den Naturlehrpfad bis zum Rondell und genossen den Ausblick über Sondershausen. Den Abschluss machte der Pinzessinnenweg (oder wie der heißt).

Nach ca. 5 Stunden Nettofahrzeit, ca. 65 km und ca. 1.200 hm haben wir unsere wunderschöne Tour wieder an den Bebraer Teichen beendet. Mein Dank gilt Andreas für die prima Idee und die entsprechende Vorbereitung. Ich denke, wir werden bei Gelegenheit wieder in der Hainleite auftauchen.

Kommentare:

  1. Eh Leute, jden Tag ein neuer Bericht - wie geil ist das denn ??? Ich hab es immer gewusst, die kalte Jahreszeit ist Auebiker-Zeit ;-)

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  2. Hey Torsten, super Bericht!
    Die Burgruinen und dazugehörige Wege inklusive buntem Herbstlaub sind eben eine Reise wert. Und dazu das schöne Oktoberwetter mit Nebel und Sonne ...
    Nur die Heldrunger Bratwurst hat zwischendurch im Magen gefehlt, oder?

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  3. Schöner Bericht und super Fotos!!!!

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  4. Torsten ein schöner Bericht. Die Bilder wo du nicht drauf bist :-)) sind der Hammer. Absolut geil wirklich klasse. Mein voller ernst.

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